Vita

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Gertrud Ohse kommt aus Mecklenburg-Vorpommern und absolvierte die Studiengänge Violoncello, Barockvioloncello und Viola da gamba an den Hochschulen für Musik "Franz Liszt" Weimar und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Die vielseitige junge Musikerin spielte nicht nur jahrelang in verschiedenen Profiorchestern, sondern macht sich auch in der Alte-Musik-Szene einen Namen. So konzipiert sie Programme für Konzerte, Musikvideos und CDs und musiziert in zahlreichen Barockorchestern und Ensembles. Erste, zweite und dritte Preise gewann sie bei den internationalen Kammermusikettbewerben "Maurizio Pratola" in L'Aquila, Italien und "Premio Selifa" in San Ginesio. Halbfinalistin wurde sie in der Kategorie Viola da gamba solo beim 15. Internationalen Telemannwettbewerb 2015. Außerdem ist sie Trägerin des Publikumspreises beim Musikfest Erzgebirge 2020.

Gertrud Ohse ist unter anderem künstlerische Leiterin der Capella Jenensis, des ensemble amor:atum und des Orchesters für Alte Musik Vorpommern. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Barockorchester Szczecin famd.pl und dem Consortium Sedinum.

Bei ihrer künstlerischen Arbeit ist ihr wichtig, Vielseitigkeit und Qualität miteinander zu verbinden. So spielt Gertrud Ohse nicht nur solistisches Repertoire auf ihren Instrumenten Diskant-, Alt- und Bassviola da gamba, Fidel, Violoncello und Barockvioloncello, sondern legt ebenfalls großen Wert auf kammermusikalisches Zusammenspiel mit ihren Mitmusikern.

Ihre Diskografie umfasst zahlreiche CD-Aufnahmen von mittelalterlicher Musik bis hin zu frühklassischen Kompositionen im breiten Spektrum von Kammermusik bis hin zu orchestralen Werken und Opern.

Mit dem Projekt "Klingende Thüringer Residenzen", welches vom Bundeskulturministerium gefördert wurde, erlangte sie zuletzt im Januar 2021 in der Sendung "Konzertdokument der Woche" im Deutschlandfunk deutschlandweite Aufmerksamkeit.